Eine gesunde Bereicherung beim Barfen

Der Apfel gilt nicht umsonst als Kraftpaket der Natur – und das nicht nur für uns Menschen. Auch Hunden kommen die wertvollen Inhaltsstoffe der Frucht zugute. Doch wie integrieren Sie den Apfel in eine BARF-Mahlzeit? Und worauf sollten Sie achten? In diesem Beitrag finden Sie alles Wissenswerte rund um die Frage, ob und wie Ihr Hund vom Apfel profitiert.

Apfel für Hunde – das sind die Vorteile

Äpfel sind reich an wichtigen Nährstoffen, die Ihrem Hund guttun. Die Frucht enthält:

  • Vitamine: Vor allem Vitamin C und Vitamin A stärken das Immunsystem Ihres Hundes.
  • Ballaststoffe: Diese fördern eine gesunde Verdauung und helfen bei Verdauungsproblemen wie Durchfall oder Verstopfung.
  • Antioxidantien: Sie unterstützen die Zellen Ihres Hundes und verlangsamen den Alterungsprozess.
  • Fruchtzucker: Natürlicher Zucker sorgt für Energie, ohne den Blutzuckerspiegel zu stark zu belasten.

Darüber hinaus ist der Apfel kalorienarm und damit eine ideale Zutat für Hunde, die ihr Gewicht halten oder reduzieren sollen. Zudem eignet sich die Frucht hervorragend als gesunder Snack oder als Belohnung.

Dürfen auch Welpen Apfel zu sich nehmen?

Ja, Welpen dürfen Apfel essen. Allerdings ist Vorsicht geboten: Geben Sie Ihrem jungen Vierbeiner immer nur kleine Mengen und achten Sie darauf, dass der Apfel fein gerieben oder in winzige Stücke geschnitten ist. So minimieren Sie das Risiko, dass der Welpe sich verschluckt.

Für Welpen ist es besonders wichtig, die Schale zu entfernen, da diese schwerer zu verdauen ist. Starten Sie mit kleinen Portionen, um sicherzustellen, dass Ihr Welpe den Apfel gut verträgt.

Wie viel Apfel darf in eine BARF-Mahlzeit?

Beim Barfen dient der Apfel als Teil des Obst- und Gemüseanteils der Mahlzeit. Dieser entspricht in der Regel etwa 20 % der gesamten Futterration. Von diesem Anteil sollte der Apfel etwa 10 bis 15 % ausmachen. Für einen mittelgroßen Hund sind dementsprechend 30 bis 50 Gramm Apfel pro Tag in Ordnung.

Tipp: Schneiden Sie den Apfel klein oder pürieren Sie ihn, um die Nährstoffaufnahme zu unterstützen. Nehmen Sie die Kerne heraus, da diese geringe Mengen Blausäure enthalten, die in größeren Dosierungen giftig sind.

Mögliche Nebenwirkungen bei der Zugabe von Apfel

In den meisten Fällen vertragen Hunde Apfel sehr gut. Dennoch gilt es ein paar Punkte zu beachten:

  • Durchfall: Zu viel Apfel führt bei empfindlichen Hunden zu weichem Stuhl oder Durchfall.
  • Unverträglichkeiten: Manche Hunde reagieren mit Blähungen oder Bauchschmerzen. Beginnen Sie daher mit kleinen Portionen und beobachten Sie die Reaktion Ihres Hundes.
  • Kerngift: Entfernen Sie die Apfelkerne immer, da sie in größeren Mengen schädlich sind.

Falls Ihr Hund Äpfel nicht verträgt, existieren viele Ersatzoptionen, die ebenso gesund und schmackhaft sind.

Welche Alternativen zu Apfel sind beim Barfen empfehlenswert?

Nicht jeder Hund mag Apfel – und das ist auch völlig in Ordnung. Es gibt zahlreiche Ausweichmöglichkeiten, die sich ebenfalls für das Barfen eignen:

  • Karotten: Sie sind reich an Beta-Carotin, gut verträglich und kalorienarm.
  • Birnen: Eine süße, weiche Alternative mit ähnlichen Nährstoffen wie der Apfel.
  • Beeren: Heidelbeeren, Himbeeren oder Erdbeeren sind kleine Vitaminbomben.
  • Bananen: Sie sind energiereich und ideal für aktive Hunde.

Abwechslung in der BARF-Diät sorgt nicht nur für eine ausgewogene Ernährung, sondern macht die Mahlzeiten auch spannender für Ihren Vierbeiner.

Tipps und Tricks für die Fütterung von Apfel

  • reife Früchte bevorzugen: Verwenden Sie nur reife, ungespritzte Äpfel, um Pestizidrückstände zu vermeiden.
  • Schale entfernen: Besonders bei empfindlichen Hunden ist es sinnvoll, den Apfel ohne Schale zu verfüttern.
  • Frisch füttern: Geben Sie den Apfel immer frisch hinzu, da er schnell braun wird und an Geschmack verliert.
  • Leckerlis selbst machen: Sie können Apfelscheiben im Ofen trocknen und als knusprige Belohnung verwenden.

Schon gewusst? – der Apfel ist ein Zahnpflegehelfer

Die feste Konsistenz des Apfels hilft, Zahnbeläge auf natürliche Weise zu reduzieren. Das Kauen auf einem Apfelstück massiert zudem das Zahnfleisch Ihres Hundes und regt die Speichelproduktion an, was die Maulgesundheit fördert.

Apfel als gesunde Ergänzung zu den BARF-Produkten von proCani

Äpfel in Maßen sind eine wunderbare Variante, um die BARF-Mahlzeit Ihres Hundes abwechslungsreicher zu gestalten. Er liefert wertvolle Nährstoffe, unterstützt die Verdauung und ist eine leckere Abwechslung im Futterplan. Achten Sie darauf, die richtige Menge zu geben und den Apfel sorgfältig vorzubereiten, damit Ihr Vierbeiner das Obst gut verträgt.

Probieren Sie es aus und entdecken Sie, wie der Apfel die Ernährung Ihres Hundes bereichert. Im proCani-Magazin finden Sie weitere Tipps, um die BARF-Ernährung perfekt auf die Bedürfnisse Ihres Hundes abzustimmen.

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